Wohnbereich

Vollbetreutes Wohnen

Auf dem zentrumsnahen Grundstück der „DI Leopold Müllner – Behindertenhilfe Privatstiftung“ hat der Verein Behindertenhilfe Bezirk Korneuburg im Jahr 2011 im Rahmen eines Baurechtsvertrages ein Wohnhaus für 10 Personen errichtet.

Zielgruppe:

Menschen mit besonderen Bedürfnissen in fortgeschrittenem Alter bzw. erhöhtem Betreuungsbedarf.

Zielsetzung:

Menschen mit besonderen Bedürfnissen in fortgeschrittenem Alter bzw. erhöhtem Betreuungsbedarf sollen eine Wahlmöglichkeit erhalten wo sie wohnen wollen.

Dazu ist ein seniorengerechtes Wohnangebot mit adäquaten Strukturen erforderlich.

Wohnbezogene Tagesbetreuung plus Teilhabe an offenen Angeboten der Behindertenhilfe oder offenen Angeboten anderer Anbieter außerhalb des Arbeitsbereiches.

Wohnbezogene Tagesbetreuung mit intern gestalteter gezielter Motivierung und aktivierender Betreuung, sofern ein Mensch außerhäusliche Aktivitäten ablehnt oder nicht mehr leisten kann.

Rundum Versorgung im Wohnbereich mit Pflegeleistung sofern sie eine Unterbringung gem. NÖ Pflegeheimgesetz nicht zwingend erforderlich macht.

Wohnplätze: 10

Raumangebot:

10 Einzelzimmer mit mind. 17m2 Fläche
3 Naßräume für jeweils 2 nebeneinader liegenden Zimmern
1 Pflegebad mit 20 m2 Fläche
1 Gemeinschaftsraum mit 60 m2 Fläche
1 Dienstzimmer

Infrastruktur:

Angrenzende Tageswerkstätte
Weinviertelklinikum Stockerau
Ärztezentrum in unmittelbarer Nähe
Freizeitanlagen und Hallenbad Stockerau
Kulturangebote
Einkaufsmöglichkeit zu Fuß erreichbar
Zentrumsnahe Lage
Schnellbahn bzw. Busbahnhof

Anschrift:
Theodor Stefsky Gasse 24a
2000 Stockerau

Ansprechperson:
Christian Paukner – Teamleiter
Tel.: 0664/850 97 45
e-mail: paukner@behindertenhilfe.at

Teilbetreutes Wohnen

In den Gebäuden des Stiftungsobjektes der „DI Leopold Müllner Behindertenhilfe Privatstiftung“ in der Theodor-Stefsky-Gasse und in der Manhartstraße sind 2 Wohnggemeinschaften mit insgesamt 8 Wohnplätzen untergebracht.

Teilbetreutes Wohnen heißt, Betreuung für 25 Stunden pro Woche ohne Nachtdienst. Die Anvertrauten müssen ein hohes Maß an Selbständigkeit besitzen und tragen Eigenverantwortung.

Dem Grundsatz eng verpflichtet „so selbstständig wie möglich, so viel Hilfe wie nötig“ stellt diese Wohnmodell ein ideales Bindeglied zwischen stationärer und ambulanter Hilfe dar. Konzipiert ist es für Menschen, die selbständig genug sind, um nicht umfassende Hilfe rund um die Uhr in Anspruch nehmen zu müssen, aber noch nicht bereit oder in der Lage sind für den Sprung in ein selbständiges Wohnen.

Es wird eine gewisse Selbständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner im Alltag, also zum Beispiel beim Umgang mit Geld, beim Einkaufen oder bei hauswirtschaftlichen Aufgaben, vorausgesetzt. Die Hilfen sind auf eine Vorbereitung für ein Leben außerhalb stationärer Hilfebezüge ausgerichtet, eventuell mit ergänzender ambulanter Betreuung. Für die Aufnahme ist eine Beschäftigung in einer Werkstatt oder eine vergleichbare Tätigkeit notwendig.

Die Beratung und Unterstützung bei Konflikten, persönlichen Problemen und sonstigen Anliegen wird über pädagogisches Fachpersonal gewährleistet. Betreuung findet in der Regel nachmittags von 15 Uhr bis 20 Uhr statt sowie über Rufbereitschaft auch außerhalb dieser Zeiten rund um die Uhr.

Wohnplätze: 8

Anschriften:
Theodor Stefsky Gasse 24 und Manhartstraße 51
2000 Stockerau

Ansprechperson:
Christian Paukner
Telefon: 0664/850 97 45
e-mail: paukner@behindertenhilfe.at

Vollbetreutes Wohnen

In Oberrohrbach sind Menschen mit höheren Pflegegeld-Stufen untergebracht. Durch den Einsatz eines multiprofessionellen Teams – Pflegehelfer und Pädagogen – kann eine um- fassende Hilfestellung und gegebenenfalls auch Basis- und Grundpflege angeboten werden. Angestrebt ist eine weitestgehend selbständige und eigenverantwortliche Lebensgestaltung und eine Teilhabe am „örtlichen Geschehen“. Es ist uns besonders wichtig, dass jeder Bewohner, soweit möglich, sein Zimmer – in der Regel ein Einzel-zimmer – selbst gestalten kann. Weitere Räumlichkeiten wie Küche, Wohnzimmer und Badezimmer (zum Teil mit Pflegebad) stehen in jeder Einrichtung zur Verfügung.

Der Umfang der Assistenz orientiert sich am Wunsch des Bewohners bzw. am indivi-duellen persönlichen Hilfebedarf. Hilfe ist Dienstleistung und wird keinem Bewohner ungefragt aufgedrängt. Unsere Betreuerinnen und Betreuer stehen den Bewohnern auf jeden Fall rund um die Uhr zur Verfügung.

Gegenwärtig bieten wir in Wohngemeinschaften, in 2er Appartements, in Kleingarcon-nieren und einer Trainingswohnung die Möglichkeit der vollstationären Betreuung an. Voraussetzung für eine Aufnahme ist die Beschäftigung in einer Werkstatt oder eine vergleichbare Tätigkeit.

 

 

Wohnplätze: 32 + 1 Kurzzeitplatz

Erdgeschoß    –  10 Anvertraute
Obergeschoß  –  12 Anvertraute
Dachgeschoß  –  10 Anvertraute

Anschrift:
Neusiedlgasse 1-5
2105 Oberrohrbach

Anprechperson:
Mag. Roman Sövegjarto – Wohnbereichsleiter
Tel.: 0664/850 97 71
e-mail: rsoevegjarto@behindertenhilfe.at

Vollbetreutes Wohnen

Das im Zentrum von Langenzersdorf gelegene Wohnhaus wurde 1994 aus privaten Mitteln von Hofrat DI  Leopold Müllner errichtet. Heute ist das Objekt mit dem nebenan liegenden ehemaligen Wohnsitz des Gründungsobmannes HR DI Müllner vereint und von der „DI Leopold Müllner – Behindertenhilfe Privatstiftung“ an den Verein Behindertenhilfe Bezirk Korneuburg vermietet.

Wir bieten in diesem Haus 24 Wohnplätze in Form von Einzelzimmer und Garconnieren an.

Unter der Respektierung der Würde des einzelnen Menschen und seines Anspruches auf Eigenleben wird ein familienähnliches Zuhause durch pädagogisch gezielte Förderung zur Mit- und Selbstbestimmung angestrebt. Gleichzeitig soll durch den systematischen Aufbau nachbarschaftlicher Beziehungen ein Abbau allgemeiner Vorurteile der Bevölkerung erreicht werden.

Wohnplätze: 24, 1 Kurzzeitplatz

Anschrift:
Wienerstraße 33-35
2103 Langenzersdorf

Anprechperson:
Mag. Roman Sövegjarto – Wohnbereichsleiter
Tel.: 0664/850 97 71
e-mail: rsoevegjarto@behindertenhilfe.at

WOHNASSISTENZ ermöglicht ein Leben nach eigenen Vorstellungen.
Betreuung im Ausmaß von bis zu 28 Stunden pro Monat!

UNABHÄNGIGKEIT durch eigenes Einkommen aus geregelter Arbeit oder Pension.

Dafür bietet unser Team flexible, individuelle und zuverlässige Dienstleistungen im Rahmen der Eingliederungshilfe. Sie können von uns Assistenz, Beratung und Begleitung bei der Organisation des Alltags erwarten. Außerdem unterstützen wir Sie bei der Regelung von Ämter- und Behördenangelegenheiten, bei finanziellen Fragen, bei der Koordination und Vernetzung mit anderen Hilfsangeboten und bei der Gesundheitsvorsorge.

Das sind unsere Ziele:

– Eigenverantwortliches Leben in eigenem Wohnumfeld sichern.

– Verwirklichung von eigenen Lebensvorstellungen unterstützen.

– Selbständigkeit und Autonomie im Alltag erhalten und fördern.

Betreuung:
8 Anvertraute (derzeit)

Ansprechperson:
Christian Paukner – Teamleiter
Tel.: 0664/850 97 45
e-mail: paukner@behindertenhilfe.at

SO ARBEITEN WIR

Als Arbeitsgrundlage für Betreuer zu zielbewußtem pädagogischem Handeln dienen

  • GROB- und FEINZIELE – in Förderbereiche gegliedert
  • DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE – Vorbedingung zur Erstellung und Durchführung von Förderzielen
  • ARBEITSWEISEN – Schritte zur Umsetzung in die Praxis

Dadurch stellen wir sicher

  • Eine systematische Vorgangsweise in der pädagogischen Förderung
  • Gewährleistung einer Kontinuität in der Entwicklung des Einzelnen
  • Zielbewußtes Handeln auch bei Betreuerwechsel
  • Periodische Überprüfung der gesteckten Förderziele
  • Laufende Überprüfung des Lernerfolges
  • Zur Erweiterung der Kompetenzen und Erlebnisfähigkeit, als Hilfe zur besseren und eigenverantwortlichen Bewältigung des Alltages.

Grobziele:

  • Erziehung zur weitestgehenden Verselbständigung in allen Bereichen
  • Hilfen zur Umweltorientiertheit
  • Vorbereitung zur Eingliederung in die Gesellschaft
  • Vorbereitung auf adäquate Tätigkeiten in der Gesellschaft (Arbeitswelt)
  • Vorbereitung auf eine sinnvolle Gestaltung der Freizeit im Rahmen der vorhanden Leistungsvoraussetzungen


Menschen mit besonderen Bedürfnissen soll durch eine entsprechende Wohnbetreuung die „Führung eines menschenwürdigen Lebens“ (§ 1 NÖ Sozialhilfegesetz 2000, LGbl. 9200) ermöglicht werden. Trotz aller Abhängigkeiten und trotz der institutionalisierten Form der Begleitung sollen sie – soweit als möglich – so leben können, wie dies für die Mehrheit der Bürger des Landes üblich ist.

Ein betreuter Wohnplatz soll gewährleisten, dass all jenen Bedürfnissen des Bewohners entsprochen wird, die alle Menschen mit ihrem Wohnen verbinden: nämlich einerseits Bedürfnisse nach Privatheit, Intimität, Rückzug und Individualität, andererseits nach Zusammenleben mit anderen Menschen und sozialen Kontakten. Betreutes Wohnen soll aber auch zu vermehrter Selbstständigkeit und Selbstbestimmung beitragen, mit dem Ziel, zu zunehmender Unabhängigkeit von fremder Hilfe zu führen.

Rechtsgrundlagen:
Betreutes Wohnen im Rahmen der „Hilfe für Menschen mit besonderen Bedürfnissen“ erfolgt auf der Rechtsgrundlage NÖ Sozialhilfegesetz 2000, LGbl. 9200) und zwar:

§ 30 „Hilfe zur beruflichen Eingliederung“
§ 32 „Hilfe zur sozialen Eingliederung“, im besonderen Abs. (3) („aktivierende Betreuung und Unterbringung in teilstationären und stationären Einrichtungen“)
§ 33 „Hilfe zur sozialen Betreuung und Pflege“, im besonderen Abs. (2) („Betreuung, Unterbringung und Pflege in teilstationären und stationären Einrichtungen“).