Chronik

1978

Gründung

Gründung des Vereins BEHINDERTENHILFE Bezirk Korneuburg als Rechtsträger zur Errichtung und Führung von Tagesheimstätten und Wohnhäusern zum Zwecke der Förderung geistig und mehrfach behinderter Menschen im Bezirk Korneuburg. Nach vorerst vergeblicher Suche eines Standortes, stellte die Gemeinde Leobendorf den ersten Stock der ehemaligen Volksschule in Oberrohrbach gegen einen Anerkennungszins zur Verfügung.
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1979

Renovierung

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten und Umbauten in Eigenregie durch Mitglieder und deren Freunde, wurde mit Hilfe von Spenden aus der Bevölkerung und einem Privatkredit am 5. März ein Tagesheim durch den damaligen Bundespräsidenten  Dr. Rudolf Kirchschläger eröffnet. Acht Anvertraute wurden von einem Heimleiter und zwei Halbtagskräften betreut und in der Alltagsroutine gefördert. Unter dem Motto „Du bist uns anvertraut, wir vertrauen dir“ wurde die Bezeichnung „Anvertrauter“ von den zubetreuenden behinderten Menschen in einer Klientenversammlung eingeführt.
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1980

Zubau

Zubau einer Therapiewerkstätte und Ausbau der bestehenden Tagesheimstätte. Mit dem Werkstättenbau wurde die Voraussetzung für eine vielseitige, dem praktischen Leben und Bedürfnissen angepasste Förderung im hauswirtschaftlichen und handwerklichen Bereich geschaffen. Innerhalb eines Betriebsjahres war der noch junge Verein so bekannt geworden, dass bereits 32 Personen betreut wurden.
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1981

1981 & 1982

Eröffnung und Inbetriebnahme des Zubaues durch den damaligen LHStv. Dr. Erwin Pröll.

Beginn der Aktion „Essen auf Rädern“, durch die hauseigene Küche, als zusätzliche Sozialleistung und Beschäftigungsangebot.

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1989

Bau einer Wohnhausanlage mit Therapieräumen

Bau einer Wohnhausanlage mit Therapieräumen und Wirtschaftsgebäuden. Die zukunftsorientierte Entscheidung der Mitglieder, Wohnmöglichkeiten für die Anvertrauten zu schaffen um damit die Eltern zu entlasten, war mit der Hoffnung verbunden, den Raumbedarf für längere Zeit abgedeckt zu haben. Auf einer inzwischen erworbenen Baufläche von 4293 m2 (neben dem bestehenden Tagesheim) entstand ein Förderzentrum und ein Wohnhaus für 30 Personen, das durch verschiedenste Wohnformen auf die Notwendigkeiten und Bedürfnisse der künftigen Bewohner Bedacht nehmen sollte.
Die Baukosten von 2,4 Mio. Euro wurden durch die Unterstützung des Landes NÖ in  Form eines Wohnbauförderungsdarlehens, einer Subvention von ECO-Plus und der Marcel Melamed Stiftung aufgebracht.
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1990

Eröffnung

Eröffnung der Wohnhausanlage am 6. Juni zum 10-jährigen Vereinsjubiläum durch Frau Landesrat Liese Prokop.
War bei der Vereinsgründung als Fernziel daran gedacht Wohnraum für die Anvertrauten zu schaffen, so zeigte die Erfahrung, dass es sinnvoll ist, auch behinderten Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich aus dem Familienverband abzunabeln, ihr Eigenleben zu fördern, um sie rechtzeitig in eine neue Gemeinschaft (Großfamilie) einzugewöhnen, damit ein Altwerden in Würde und ohne Abhängigkeiten möglich wird. Durch diese Entwicklung war das Raumangebot wesentlich früher als erwartet ausgeschöpft.
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1994

Inbetriebnahme eines Wohnhauses in Langenzersdorf

Da zusätzlicher Wohnraum weder durch das Land NÖ noch durch den Verein, der mit der Rüchzahlung der Wohnbauförderung auf die Dauer der nächsten 20 Jahre verpflichtet ist, geschaffen werden konnte, entschloss sich der Vereinsobmann wHR DI Leopold Müllner zu einer Spontanhilfe. Als betroffener Vater errichtete er auf Eigengrund aus privaten Mitteln in Langenzersdorf ein behindertengerechtes Wohnhaus (400m2, 12 Wohnplätze). Er gründete die Hofrat Leopold Müllner Privatstiftung, die der Eigentümer des Wohnhauses ist und vermietet es an die BEHINDERTENHILFE.
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1996

Inbetriebnahme einer Tagesheimstätte in Stockerau

Der große Andrang an Interessenten erforderte die Erweiterung des Betreuungsangebotes, welches durch die 1995 gegründete DI Leopold Müllner – Behindertenhilfe – Privatstiftungermöglicht wurde. In einem ehemaligen Betriebsgelände inmitten von Stockerau, mit Wohn- und Werkstättengebäuden, wurden von der Stiftung die notwendigen Sanierungs- und Adaptierungsarbeiten finanziert und das neue Objekt
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1997

1997 & 1998

Inbetriebnahme der Anlernwerkstätte „Pfiffikus“ im Stiftungsobjekt Stockerau. Eine Vorbereitung und Qualifizierung auf eine berufliche  Eingliederung in Kooperation mit der Polytechnischen Schule Stockerau wird seit 1. April für Personen aus den Tagesheimen, den Sonderschulabgängern oder Personen mit anderen Entwicklungsrückständen angeboten.

Ausbau der Tagesheimstätte Stockerau durch die DI Müllner Privatstiftung für die Betreuung von 24 Personen.

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2004

Ausbau des Förderungzentrums in Oberrohrbach

Auf zusätzlichen 340m2 wurde eine dritte Erlebnisgruppe (für schwerstbehinderte Menschen), ein Gymnastikraum und Erweiterungen bestehender Räume errichtet. Dadurch wurde Platz für 12 Behinderte geschaffen, die auf einer Warteliste standen. Die Finanzierung erfolgte durch einen Landeskredit in der Höhe von € 480.000,- und einen Zuschuss von € 23.500,- durch „Licht ins Dunkel“. Die daraus resultierende jährliche Kreditrückzahlung bedeutet wieder eine große Belastung für den laufenden Haushalt des Vereins.
Im Rahmen der 25-Jahr-Feier am 25. Oktober wurde der Zubau von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Weihbischof DDr. Helmut Krätzl eröffnet.
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2005

2005 & 2006

Das Nachbarhaus des Wohnhauses in Langenzersdorf, Wiener Straße 35, wird in das bestehende Wohnhaus integriert und umgebaut. Im Erdgeschoß werden 9 neue Wohneinheiten geschaffen. Mitte März 2006 sind die Umbauarbeiten bis auf einige Kleinigkeiten abgeschlossen, die Möbel sind bestellt und die Besiedelung findet im  Juni 2006 statt. Die Kosten von ca. € 350.000,– trägt die Hofrat DI Müllner BEHINDERTENHILFE Privatstiftung.
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